Leseplan (Vorschlag) zu Rosa Luxemburg – „Sozialreform oder Revolution?“
Bemerkungen zum Leseplan:
Alle Seitenangaben beziehen sich auf die SDS-Version im .pdf-Format. Zu jedem Treffen sind mögliche Leitfragen angegeben, die sich auf den jeweiligen Textabschnitt beziehen. Mögliche Fragestellungen unter denen der Text diskutiert werden kann:
• Wie kann der Kapitalismus überwunden werden?
• Welche Rolle spielt der bürgerliche Staat im Kapitalismus?
• Was ist mit Regierungsbeteiligung zu erreichen?
• Kann der Sozialismus durch Reformen vom Parlament eingeführt werden?
• Lohnt es sich für Reformen zu kämpfen?
• Wie aktuell ist der Konflikt zwischen Luxemburg und Bernstein?
• Lässt sich dieser auf die Programmdebatte der LINKEN anwenden?
1. Treffen [S.1 - S.11]
Am Anfang: Vorstellung von Leben und Wirken von Rosa Luxemburg, historische Einbettung des vorliegenden Textes
0. Vorwort
1. Die opportunistische Methode (Erster Teil)
2. Anpassung des Kapitalismus (Erster Teil)
2. Treffen [S.11 - S.22]
3.Einführung des Sozialismus durch soziale Reform (Erster Teil)
4. Zollpolitik und Militarismus (Erster Teil)
5. Praktische Konsequenzen und allgemeiner Charakter des Revisionismus (Erster Teil)
3. Treffen [S.22 - S.32]
1. Die ökonomische Entwicklung und der Sozialismus (Zweiter Teil)
2. Gewerkschaften, Genossenschaften und politische Demokratie (Zweiter Teil)
4. Treffen [S.32 - S.43]
3.Die Eroberung der politischen Macht (Zweiter Teil)
4. Der Zusammenbruch (Zweiter Teil)
5. Der Opportunismus in Theorie und Praxis (Zweiter Teil)
Leseplan (Vorschlag) zu Rosa Luxemburg – Massenstreik, Partei und Gewerkschaften
Bemerkungen zum Leseplan:
Alle Seitenangaben beziehen sich auf die SDS-Version im .pdf-Format. Zu jedem Treffen sind mögliche Leitfragen angegeben, die sich auf den jeweiligen Textabschnitt beziehen. Sie können als Ergänzung zu den übergreifen Fragen gesehen werden und wie diese die Diskussion anregen. Die unterschiedlichen Längen der Textabschnitte ergeben sich aus ihrem unterschiedlich dichten Gehalt für die Diskussion. So umfasst der längere Textabschnitt für das zweite Treffen neben strategischen Schlussfolgerungen zahlreiche Beschreibungen der konkreten historischen Lage in Russland (3. und 4. Kapitel sollten möglichst zusammen diskutiert werden).
1. Treffen [S.1 – S.6 (Kapitel 1 und 2)]
Am Anfang: Vorstellung von Leben und Wirken von Rosa Luxemburg, historische Einbettung des vorliegenden Textes mögliche Leitfragen:
• Welche neuen Erkenntnisse bringt die Russische Revolution von 1905 für die Haltung zum Massenstreik?
• Warum genau teilen AnarchistInnen und SozialdemokratInnen eigentlich ein und dieselben Grundannahmen?
• Welche Fragen sollen im folgenden Text beantwortet werden?
2. Treffen [S.6 – S.23 (Kapitel 3 und 4)]
mögliche Leitfragen:
• Wie entsteht ein Massenstreik?
• Wie charakterisiert Luxemburg die verschiedenen Streiks und Streikwellen in Russland? In welchen Perioden sind sie charakteristisch?
• Können (auch vorrangig ökonomische) Streiks mit ihren Auf und Ab überhaupt etwas „dauerhaftes“ bringen? Was?
• Was kann Organisation bewirken – und was nicht?
3. Treffen [S.23 – S.29]
mögliche Leitfragen:
• Können die Erfahrungen aus Russland überhaupt auf Deutschland übertragen werden?
• Welche Fehler macht die damalige Sozialdemokratie – theoretisch und strategisch?
• Was kann Organisation bewirken – und was nicht?
• hier ist letztlich ein sehr guter Anknüpfungspunkt für die Schlüsse auf die Situation heute
4. Treffen [S.31 – S.41(Schluss)]
mögliche Leitfragen:
• Wie wird die organisatorische Trennung von Partei und Gewerkschaft bewertet?
• Welche strategischen Schlussfolgerungen sind zu ziehen – zu Beginn des 20. Jahrhunderts und heute?
• Zusammenfassungen, Systematisierungen und Schlussfolgerungen des Textes, Bezug zum Titel …